Wir betreiben die KI künftig auf eigenen Geräten im eigenen Haus. Nicht, weil es billiger ist — sondern weil wir unseren Mitgliedern etwas zusichern wollen, das wir heute nicht zusichern können. Was das kostet, was es leistet und was es nicht löst.
Ein amerikanisches Gesetz von 2018 verpflichtet US-Unternehmen, Daten an US-Behörden herauszugeben — ausdrücklich auch dann, wenn diese Daten in Europa liegen. Es kommt nicht darauf an, wo die Festplatte steht, sondern wem die Firma gehört.
„Non, je ne peux pas le garantir.“ „Nein, das kann ich nicht garantieren.“
Anton Carniaux, Justiziar von Microsoft Frankreich, auf die Frage, ob er ausschließen könne, dass Daten französischer Bürger ohne Zustimmung französischer Behörden an die US-Regierung gehen. Auf die Nachfrage, ob sein Unternehmen bei einer rechtlich sauberen Anordnung herausgeben müsse: „Tout à fait.“ — Ganz genau. Steht im offiziellen Sitzungsprotokoll.
Der CLOUD Act knüpft an den Anbieter an, nicht an den Standort.
18 U.S.C. § 2713 verpflichtet US-Anbieter zur Herausgabe von Daten in ihrem Besitz oder unter ihrer Kontrolle — wörtlich „regardless of whether such … information is located within or outside of the United States". Zweite Schiene: FISA § 702 erfasst nach Feststellung des Europäischen Datenschutzausschusses ausdrücklich auch Cloud-Anbieter, und zwar „regardless of the transfer tool used". Kein Vertrag und keine Vertragsklausel ändert daran etwas.
Ist echt — aber Microsofts eigene Dokumentation listet die verbleibenden Ausleitungen auf:
Sicherheitsbetrieb to any Azure region worldwide
, Beratungsdaten stored in
United States-based datacenters
, dazu Support-Falltitel, Voicemails, Eskalationen,
Verzeichnisdaten, Netzrouting.
Kapitalmäßig getrennt, technologisch nicht. Microsofts eigener Public-Sector-Verantwortlicher
sagte im Senat über das Vorhaben: le projet Bleu sera dépendant d'une pile technologique
de Microsoft
— es bleibt abhängig von Microsofts Technik.
Microsofts eigene Doku beendet die Diskussion: you can't use Copilot in apps while you're
using DKE encrypted data
. Entweder der Anbieter kann die Daten lesen — dann kann er zur
Herausgabe verpflichtet werden. Oder er kann es nicht — dann kann die Cloud-KI nicht damit
arbeiten. Cloud-KI auf Daten, die der Anbieter nicht lesen kann, gibt es nicht.
Sie entfernen den Adressaten.
Betreiben wir das Modell selbst für unsere 177 Beschäftigten, gibt es kein US-Unternehmen mehr, das Besitz oder Kontrolle an diesen Daten hat. Eine Anordnung hat niemanden, an den sie sich richten kann. Und weil keine Übermittlung in ein Drittland stattfindet, entfällt das ganze Angemessenheits-Thema — statt dauerhaft verwaltet zu werden.
Vier Punkte, die wir gleich mitsagen.
Die Modelle kommen weiter von großen Anbietern — wir laden sie herunter und betreiben sie selbst, aber wir bauen sie nicht. Die Grafikkarten kommen aus den USA; Ersatz in einigen Jahren ist eine Beschaffungsfrage. Updates und Sicherheitspatches kommen von außen. Und die Betriebsverantwortung — Sicherung, Zugriffsrechte, Verfügbarkeit — liegt danach bei uns. Das ist ein bewusster Tausch: weniger Abhängigkeit von fremdem Recht, mehr eigene Verantwortung.
Wir sagen ausdrücklich nicht, dass jemand unsere Daten liest.
Microsofts eigener Transparenzbericht für das zweite Halbjahr 2025 nennt 190 behördliche Anfragen zu Unternehmenskunden weltweit, Inhalte wurden in 45 Fällen offengelegt. Die europäischen Datenschutzbehörden bestätigen selbst, dass der CLOUD Act keine flächendeckende Erhebung erlaubt, sondern gezielte, gerichtlich angeordnete Einzelfälle. Die Wahrscheinlichkeit, dass es eine Handwerkskammer trifft, ist gering.
Darum geht es auch nicht. Es geht darum: Wir können unseren Mitgliedern und unseren Beschäftigten heute nicht zusichern, dass die Inhalte ihrer Vorgänge im Haus bleiben — und in dieser Lage wollen wir nicht bleiben.
In guter Gesellschaft: Das BSI hat mit C3A einen eigenen Prüfkatalog für digitale Souveränität vorgelegt · der Bund betreibt mit ZenDiS eine eigene Gesellschaft für souveräne Verwaltungssoftware · die EU-Kommission nennt übermäßige Abhängigkeit von Anbietern außerhalb Europas selbst ein erhebliches Risiko.
Unser heutiger Anbieter kann nur eines: chatten. Genau deshalb ersetzen wir ihn — nicht wegen der Kosten. Künftig soll jede Person eigene Arbeitsabläufe haben, die Dokumente lesen, Angaben herausziehen und woanders eintragen.
Wer 20 Seiten bearbeitet, liest, notiert, rechnet nach, schaut nach, korrigiert sich. Das Modell macht das genauso — nur schickt es bei jedem dieser Schritte den ganzen Vertrag erneut mit, weil es sich zwischen den Schritten nichts merkt.
Ein Vertrag als einzelne Frage kostet 19.500 Rechenschritte. Derselbe Vertrag richtig bearbeitet kostet 163.950. Achtmal so viel. Das ist keine Verschwendung — das ist die Arbeit selbst. Wir haben es gegen zwei unabhängige Quellen geprüft: Der Hersteller nennt für solche Arbeitsweisen selbst das Vier- bis Fünfzehnfache, aus echten Installationen ist es das Siebenfache. Unsere Rechnung liegt am unteren Rand — wir übertreiben nicht.
Das 1,5- bis 1,8-Fache gegenüber Englisch.
Lange Wörter, Paragrafen, Fachsprache. Selbst nachgemessen an echten Werkvertrags- und Bescheidtexten: 20 Seiten ergeben 16.400 bis 20.600 Rechenschritte. Das ist keine Meinung, sondern gemessen.
Derselbe Vorgang: 5,48 € beim Wort-Tarif — 0,33 € bei Abrechnung nach Rechenschritten. Faktor 17.
Grund: 77 % der Eingabe eines solchen Vorgangs ist wiederholter Text. Ein Tarif nach Rechenschritten hat einen Zwischenspeicher — der Vertrag wird einmal voll berechnet und danach zu einem Zehntel. Ein Wort-Tarif kann das technisch nicht abbilden. Das hat mit unserer Kaufentscheidung nichts zu tun und sollte ohnehin passieren.
Ein kleines schnelles Modell für einfache Anfragen, ein großes Arbeitspferd für komplexe Aufgaben, dazwischen ein Verteiler. So fängt man ab, dass niemand die künftige Auslastung kennt.
Verträge lesen, Angaben herausziehen, prüfen. Alles, was Sorgfalt braucht. Lizenz: quelloffen und frei nutzbar — bewusst kein Modell mit Bindung an fremdes Recht.
Kurze Fragen, Formulierungen, Suche im eigenen Regelwerk. Antwortet in Sekunden und hält die großen Aufgaben nicht auf.
Nicht bestückt, aber vorbereitet. Der Aufpreis dafür beträgt heute 2.476 bis 3.076 € — eine Karte später nachzurüsten kostet 13.800 bis 16.000 €.
Sondern der Zwischenspeicher für den Gesprächsverlauf. Ein 20-Seiten-Vertrag im Kontext belegt 2,95 GB. Deshalb passen auf eine Karte nicht 50 Vorgänge gleichzeitig, sondern sechs.
Das große Modell in 4 Bit rechnen statt in voller Genauigkeit: aus 6 gleichzeitigen Vorgängen werden 17. Aus 14,8 Minuten Wartezeit bei 20 gleichzeitigen Verträgen werden 5,3 Minuten.
Gleiche Hardware, gleiches Geld, dreifache Kapazität. Das ist eine Einstellung, keine Investition — aber jemand muss sie bewusst treffen. Vorbedingung: an 20 echten Verträgen messen, ob die Genauigkeit hält. Ein Testtag, und Prüfer und Ersteller dabei trennen.
Nicht, um klug Modelle auszuwählen. Sondern damit es eine feste Adresse gibt, hinter der sich die Hardware ändern darf.
Deshalb hängt die Modellwahl am Arbeitsablauf, nicht an einer automatischen Einschätzung: „Vertrag auswerten" läuft immer auf dem großen Modell, „Mail formulieren" auf dem kleinen. Automatische Zuordnung kann sich irren — und die Nutzenden merken den Unterschied. Für Lastspitzen kann der Verteiler beide Karten zu einem Modell zusammenschalten: dann sind 20 Verträge in 2,5 statt 15 Minuten fertig.
Ein solcher Vorgang belegt einen Rechenplatz 21-mal länger als eine Chat-Anfrage (272 gegen 13 Sekunden) — das ist die Zahl für die Kapazitätsplanung, nicht die Menge an Rechenschritten. Auslastung der zwei Karten: im erwarteten Fall 20 %, im Zielbild 78 %. Deshalb ist Erweiterbarkeit gerechnet notwendig und nicht nur Vorsicht.
Jede Person hat ihre eigene Oberfläche und darin eigene Arbeitsabläufe. Ein solcher Ablauf ist technisch nur ein Ordner mit einer Textdatei, die beschreibt, was zu tun ist — seit Ende 2025 ein offener Standard. Deshalb kann eine Fachabteilung sich das nach Einweisung selbst bauen.
PDF in die eigene Oberfläche ziehen. Nichts verlässt das Haus.
„Ausbildungsvertrag prüfen" — ein vorbereiteter Ablauf der eigenen Abteilung.
Strukturiert, mit Angabe der Stelle im Dokument, aus der jeder Wert stammt.
Der Mensch entscheidet. Die KI nimmt Arbeit ab, nicht Verantwortung.
In die Tabelle oder das Fachverfahren — auf Knopfdruck, nicht per Abtippen.
Damit niemand vor einem leeren Blatt sitzt.
Ausbildungsvertrag prüfen · Lehrgangsanmeldung erfassen · Schriftverkehr aus Vorlage · Betriebsberatungs-Notiz strukturieren · Prüfungsprotokoll zusammenfassen. Alle abgeleitet aus echter Kammerarbeit.
Nicht alle bauen sich eigene Abläufe. Die Mehrheit nutzt fertige.
Deshalb liefern wir fertige mit — und geben jedem Ablauf eine benannte fachliche Verantwortung. Ohne die liefern selbstgebaute Abläufe nach einem Jahr veraltete Vorlagen und falsche Ansprechpartner. Das untergräbt das Vertrauen schneller als jeder technische Ausfall.
Vollständige Aufstellung, Nettopreise, Stichtag 28. Juli 2026. Softwarelizenzen: null Euro — der gesamte Stapel ist quelloffen, und es gibt keinen Preis pro Kopf.
| Position | Beschreibung | Netto |
|---|---|---|
| Basissystem | 2 HE, bis 4 GPU-Plätze, 3× 1600 W redundant, Fernwartung inkl. | 8.055 € |
| Grafikkarten | 2× RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition, 96 GB | 28.210 € |
| Arbeitsspeicher | 192 GB ECC — 2 von 16 Steckplätzen belegt | 4.371 € |
| Modellspeicher | 3,84 TB NVMe | 2.985 € |
| Startlaufwerke | 2× 480 GB im Spiegel | 898 € |
| Netzwerk | 10 GbE, zwei Anschlüsse | 215 € |
| Prozessoren, Netzteile, Fernwartung | im Basispreis enthalten | 0 € |
| Server | 44.734 € | |
| Rack | 42 HE, 1200 mm tief — der Server ist 962 mm tief | 1.460 € |
| Notstrom | 3000 VA Doppelwandler | 990 € |
| Stromverteilung | 2× messende Rack-Leiste 16 A | 1.100 € |
| Hardware gesamt | 48.284 € | |
| Einrichtung | 12 Personentage — Aufbau, Software, Oberfläche, Anmeldung, Sicherung, Einweisung | 13.800 € |
| Softwarelizenzen | quelloffen, kein Preis pro Kopf | 0 € |
| Summe | 62.084 € | |
Die Lücke zum Rahmen beträgt 2.084 € — das sind 4,3 % auf die Hardware. Bei 48.284 € Volumen sind 3 bis 8 % Nachlass üblich. Muss verhandelt werden, nicht gehofft: mindestens drei Angebote einholen. Allein beim Kartenpreis lagen zwei Händler 1.222 € auseinander.
Wir haben zwei Positionen zu günstig und eine zu teuer geplant.
Die Karte kostet 14.105 € statt 11.440 € — geprüft an zwei unabhängigen
deutschen Quellen am 28.07.2026. Bei zwei Karten sind das 5.330 € mehr. Das ist die größte
Einzelabweichung und gehört vor den Beschluss.
Dafür ist das bessere Gehäuse das günstigere: Die gewählte Variante hat drei
redundante Netzteile statt zwei ohne Redundanz — und kostet 2.644 € weniger.
Und die Regel „Arbeitsspeicher gleich doppelter Grafikspeicher" gilt hier nicht.
Sie stammt aus dem Trainieren von Modellen. Bei unserer Nutzung liegen die Modelle im
Grafikspeicher — einfach statt doppelt genügt und spart 4.371 €.
Strom und Wärme sind beherrschbar. Zwei Karten ziehen im Büroalltag 610 Watt, unter Volllast 1.681 Watt — das sind 46 % eines normalen Stromkreises. Stromkosten: 700 bis 1.050 € im Jahr.
Aber: Fehlt ein Technikraum mit Kühlung, kommen 4.100 bis 7.800 € Ertüchtigung dazu, die in keiner Hardwareliste stehen. Das ist nach dem Kartenpreis der zweitgrößte unsichere Posten — diese Frage vor allen anderen klären. Bei vier Karten sind zwei getrennte Stromkreise zwingend.
Über fünf Jahre, alles eingerechnet — Anschaffung, Strom, Wartung und die Arbeitszeit der eigenen IT. Daneben die günstigste Lizenz, die wir am Markt kaufen könnten.
50 weitere Kolleginnen und Kollegen freischalten kostet 182 € im Jahr — also 30 Cent je Person und Monat. Das ist reiner Strom.
Als Lizenz wären es 10.920 € (Microsoft), 15.000 € (Langdock) oder 17.400 € (ChatGPT) — jedes Jahr. Das ist der Unterschied zwischen einmal kaufen und dauernd mieten.
Eine Million Rechenschritte kosten uns 6 Cent Strom.
Derselbe Arbeitsschritt kostet 2,56 € bei einem großen US-Anbieter und 10,54 € im Agenten-Baukasten von Microsoft. Ein Vertragsvorgang: 1,1 Cent bei uns, 47 Cent extern, 1,93 € bei Microsoft.
| Verglichen gegen | Rechnet sich nach | Abhängig von der Nutzungsmenge? |
|---|---|---|
| ChatGPT Business (29 €/Kopf) | 14 Monaten | nein — Lizenz kostet pro Kopf |
| Langdock (25 €/Kopf) | 16 Monaten | nein — Lizenz kostet pro Kopf |
| Microsoft 365 Copilot (18,20 €/Kopf) | 24 Monaten | nein — Lizenz kostet pro Kopf |
| Verbrauchstarif, Zielbild (120 Personen) | 9 Monaten | ja |
| Verbrauchstarif, erwartete Nutzung | 45 Monaten | ja |
| Verbrauchstarif, vorsichtige Nutzung | nie | ja |
Die drei Lizenz-Zeilen sind die belastbarsten: Lizenzen kosten pro Kopf, ob genutzt oder nicht. Deshalb hängen diese Zahlen an keiner Nutzungsannahme.
Diesen Teil stellen wir selbst auf den Tisch, damit er später nicht gegen die Vorlage verwendet werden kann.
Gegen einen deutschen Anbieter mit offenen Modellen rechnet sich der eigene Server in fünf Jahren nicht.
Dort kaufen wir keine Ersparnis, sondern dass die Verträge unserer Betriebe das Haus nicht verlassen. Dieser Aufpreis beträgt 5,14 bis 8,53 € je Beschäftigten und Monat — weniger als eine halbe Copilot-Lizenz. Das ist der ehrliche Preis der Souveränität, und er ist niedriger, als man vermuten würde.
In der vorsichtigen Startphase — 30 Personen, drei Vorgänge am Tag — kostet Mieten rund 370 € im Monat, unsere Anlage 1.413 €. Mieten ist dann fast viermal günstiger.
Der Punkt, ab dem es kippt, liegt bei etwa 23 Personen, die den Arbeitstag über wirklich so arbeiten. Im Zielbild mit 120 Personen kehrt sich das Verhältnis um: 7.402 € Miete gegen weiterhin 1.413 € eigene Anlage — über vier Jahre 355.000 € gegen 68.000 €.
Wenn wir Ihnen jetzt Sparen versprechen, halten wir das nicht — und Sie würden es beim ersten Nachrechnen merken.
Er kostet die Kammer schätzungsweise 2.500 bis 4.500 € im Jahr. Wir ersetzen ihn nicht, weil er teuer ist — sondern weil er nur chatten kann.
| Was Sie fragen werden | Die Antwort |
|---|---|
| Wo steckt das Geld wirklich? | Nicht im Strom. Von 127.443 € über fünf Jahre sind 60.000 € Anschaffung, 55.800 € Arbeitszeit der eigenen IT (180 Stunden im Jahr) und nur 7.143 € Strom. Wer diese Rechnung angreifen will, greift die 180 Stunden an. |
| Was, wenn die Anlage ausfällt? | Die zweite Karte ist die Redundanz — fällt eine aus, arbeiten wir mit halber Geschwindigkeit weiter, nicht mit null. Dazu ein hinterlegter, unbenutzter Ausweichvertrag: im Ruhezustand 0 €, ein Ausfalltag rund 7 €, eine ganze Woche 36 €. |
| Und in fünf Jahren? | Grafikkarten verlieren 20 bis 30 % im Jahr. Ein Nachfolgebudget gehört jetzt mitbeschlossen — nicht 2031 ohne Verhandlungsposition. |
| Woran hängt die Rechnung am meisten? | An der Zahl der Denkschritte je Vorgang. Wir haben mit acht gerechnet, es können vier oder zwanzig sein. Eine Woche echte Vorgänge mitmessen macht aus der Schätzung eine Bestellgrundlage — und kostet fast nichts. |
Eine Woche echte Vorgänge mitmessen. Parallel: Technikraum prüfen, drei Angebote einholen, die 4-Bit-Genauigkeit an 20 echten Verträgen testen.
Weg vom Wort-Tarif, hin zur Abrechnung nach Rechenschritten. Faktor 17 auf dieselbe Arbeit — unabhängig von der Kaufentscheidung.
Beschaffung, zwei Karten, 4-Bit-Betrieb, Verteiler, Oberfläche, Anmeldung über die vorhandenen Benutzerkonten, fünf fertige Arbeitsabläufe.
Karte 3 und 4, wenn die gemessene Auslastung es zeigt. Im Zielbild liegen die zwei Karten bei 78 % — dann ist der Ausbau fällig.
Die ersten vier bewegen Geld. Die letzten beantworten wir selbst aus eigenen Unterlagen.
Gibt es einen Technikraum mit Kühlung und zwei Stromkreisen?
Bewegt 4.100 bis 7.800 € — der zweitgrößte unsichere Posten.Ist das Gehäuse für vier Karten mit je 600 W freigegeben?
Schriftlich. Belegt ist „bis zu vier Karten", nicht dass es vier so starke sein dürfen. Sonst Ausweichweg über die sparsamere Ausführung.Was kosten fünf Jahre Vor-Ort-Service?
Planwert 4.500 €, Spanne 3.900 bis 7.200 €. Und: wie lang ist die Standardgewährleistung?Wie tief ist das Gerät wirklich, und wann kommen die Karten?
Rack-Tiefe vor der Bestellung klären. Ein Händler wies die Karten am 28.07. als nicht bestellbar aus — Liefertermin verbindlich zusagen lassen.Was zahlen wir heute wirklich?
Rechnung der letzten sechs Monate. Damit steht in der Vorlage eine Zahl statt einer Spanne.Was kostet uns eine Kilowattstunde?
Eine Zeile aus dem Liefervertrag. Verschiebt die Betriebskosten um ± 60 € im Monat.Zehn echte Verträge, nur die Wortzahl.
Anonymisiert. Macht aus der Schätzung eine Messung und verschiebt alle Zahlen um bis zu 25 %.Trägt unser Backup ein Linux-System?
Wenn nein: 2.000 bis 3.000 € extra, die derzeit mit null in der Liste stehen.Liefert unser Benutzerverzeichnis saubere Gruppen?
Wenn nein, verdoppelt sich der Aufwand für die Anmeldung von 1,5 auf 3 Personentage.Wer betreibt die Anlage namentlich?
180 Stunden im Jahr sind der größte Kostenblock nach der Anschaffung. Die Person muss benannt sein, nicht die Abteilung.Arbeiten wir wirklich so, wie wir es planen?
Die Wirtschaftlichkeit hängt daran, dass später viele Menschen täglich mit eigenen Abläufen arbeiten. Das ist eine Annahme über uns selbst, keine technische.Die Souveränität ist der Grund.
Die Amortisation ist das angenehme Nebenergebnis.
Gäbe es die Souveränität nicht, würde man es für vierzehn Monate Amortisation nicht tun.
Weil es sie gibt, kostet die richtige Entscheidung nichts extra.
Wir tun das nicht, weil es günstiger ist. Wir tun es, weil die Vorgänge unserer Betriebe
im Haus bleiben — und weil wir wissen, was es im Monat kostet, egal wie viel gearbeitet wird.
Das Sparen kommt später dazu, wenn die Nutzung wächst. In dieser Reihenfolge, nicht umgekehrt.